Arbeitskreis Heimische Orchideen - Sachsen-Anhalt e.V.

Der Arbeitskreis

Der Arbeitskreis Heimische Orchideen in Sachsen-Anhalt blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Vor dem Hintergrund eines sich abzeichnenden tiefgreifenden Land­schafts­wandels und durch die Initiative von WIESNIEWSKI, in Zusammenarbeit mit dem damaligen Institut für Landesforschung und Naturschutz (ILN) wurde 1961 der "Arbeitskreis zur Beobachtung und zum Schutz heimischer Or­chi­deen" in der DDR gegründet.

Zwischen 1965 und 1989 wurden 18 Ausgaben der "Mitteilungen des Ar­beits­kreises" herausgegeben, die die Bemühungen der Mitarbeiter des Ar­beits­kreises zur Inventarisierung, Er­for­schung und Er­hal­tung der Orchi­deen­ar­ten auf dem Gebiet der damaligen DDR dokumentierten. Die dabei erzielten Ergebnisse bilden auch heute noch eine wesentliche Grundlage für die gegenwärtigen Schutzbemühungen.

1974 bezog der Bezirksfachausschuss (BFA) Botanik im damaligen Bezirk Magdeburg die Kartierung, Pflege und den Schutz der heimischen Or­chi­deen mit ein. Drei Jahre später wurden im Bezirk Halle durch den BFA Bo­ta­nik ein eigenständiger Arbeitskreis "Heimische Orchideen" gegründet, der dem Kulturbund der DDR angegliedert war.

Diese Gründung intensivierte die Erfassung gefährdeter Arten sowie der Pflege von Biotopen. Die umfangreichen Ergebnisse dieser Arbeit wurden 1986 von BÖHNERT, HECHT & STAPPERFENNE unter dem Titel "Or­chi­deen im Bezirk Halle - einst und jetzt" veröffentlicht.

Durch die Wende ruhte die Arbeit des Arbeitskreises für ein Jahr. Im März 1991 kam es zu einem ersten Treffen, dem im April 1991 die Gründung des Arbeitskreis Heimische Orchideen Sachsen-Anhalt e.V. folgte. Der Verein hat den Status Landesfachausschuss 'Heimische Orchideen' des NABU in Sachsen-Anhalt.

Seit der Gründung des Vereins ist ein leichter Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen. Momentan besitzt der Verein ca. 60 Mitglieder.

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